Bestes Tagesgeldkonto 2016

Tagesgeld gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Anlageformen im kurzfristigen Anlagehorizont. Ein Tagesgeldkonto ist sicher, völlig unkompliziert und absolut flexibel. Mit einem Tagesgeldkonto hat der Anleger daher jederzeit die Möglichkeit auf ein finanzielles Polster zurückzugreifen, ohne dass Sparverträge oder andere Anlageformen aufgelöst werden müssten. Mit unserem Tagesgeldkonto Vergleichsrechner können Sie die verschiedenen Anbieter und Konditionen der Tagesgeldkonten vergleichen und das für Ihre Bedürfnisse beste Tagesgeldkonto finden.

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Was ist ein Tagesgeldkonto?

Bestes TagesgeldkontoÄhnlich wie das Girokonto ist auch ein Tagesgeldkonto ein Konto ohne eine festgelegte Laufzeit, welches dem Kunden einen täglichen Zugriff auf sein Guthaben ermöglicht. Während ein Girokonto meist nicht verzinst ist, ist ein Tagesgeldkonto immer ein verzinstes Konto. Es wird immer im Guthaben geführt, eine Kontoüberziehung ist daher nicht möglich. Direkte Überweisungen oder Kartenzahlungen von einem Tagesgeldkonto sind nicht möglich.

Stattdessen ist zur Eröffnung eines Tagesgeldkontos ein Referenzkonto notwendig, von dem aus ein Geldtransfer zum oder vom Tagesgeldkonto erfolgt. Daher ist ein Tagesgeldkonto eine Anlageform, bei der vor allem die Flexibilität im Vordergrund steht.

Die Mindesteinlagen

In aller Regel kann ein Tagesgeldkonto ohne Mindesteinlage eröffnet werden. Das heißt, es kann bereits ab einem Euro eröffnet werden. Auf einem Tagesgeldkonto kann daher ganz nach Wunsch eine größere Geldsumme eingezahlt werden oder Kapital im Laufe der Zeit angespart werden. Auch bei den Zahlungsintervallen gibt es keine Einschränkungen. Der Sparer kann eine bestimmte Summe auf einmal einzahlen oder immer dann eine Einzahlung tätigen, wenn das Geld dafür zur Verfügung steht. Auch ein monatlicher Dauerauftrag vom Referenzkonto aus ist problemlos möglich.

Die Auszahlungen des Tagegeldkontos

Von einem Tagesgeldkonto kann jederzeit Geld abgehoben werden. Dabei kann über einen Teilbetrag des Gesamtguthabens, aber auch über die komplette Anlagesumme verfügt werden. Ein Tagesgeldkonto bietet damit eine höchst mögliche Flexibilität für den Kunden.

Das Referenzkonto

Ein Referenzkonto ist notwendig, wenn ein Tagesgeldkonto eröffnet werden soll. Als Referenzkonto kann jedes normale Girokonto angegeben werden. Der gesamte Geldtransfer läuft über das Referenzkonto. Geld, das angelegt werden soll, muss vom Referenzkonto auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden. Ebenso muss Geld vom Tagesgeldkonto auf das Referenzkonto überwiesen werden, wenn es zur freien Verfügung stehen soll. Direkte Überweisungen oder Daueraufträge vom Tagesgeldkonto sind daher nicht möglich.

Die Zinsausschüttung am Tagesgeldkonto

Die Zinsausschüttung kann bei Tagesgeldkonten in unterschiedlichen Intervallen erfolgen. So ist eine monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Ausschüttung möglich. Die Zinsausschüttung ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Tagesgeldkontos, denn die Zinsen werden dem Sparguthaben automatisch hinzugefügt und mit verzinst. Von einer monatlichen Zinsausschüttung kann der Anleger daher am meisten profitieren.

Der Freistellungsauftrag sollte nicht vergessen werden

Der Staat erhebt eine Kapitalertragssteuer auf alle Einkünfte aus Kapitalvermögen. Daher müssen auch die Zinserträge aus Tagesgeld versteuert werden. Die sogenannte Abgeltungssteuer wird direkt von der Bank an das Finanzamt abgeführt und gilt als eine Art der Einkommenssteuer. Derzeit beträgt der Prozentsatz für die Abgeltungssteuer 26,38 Prozent und setzt sich aus Steuer und Solidaritätszuschlag zusammen. Kapitalanleger können bei der Versteuerung einen bestimmten Freibetrag geltend machen. Dieser beträgt für Alleinstehende 801 Euro, für Eheleute 1602 Euro. Der Freibetrag kann durch die Erteilung eines Freistellungsauftrages bei der Bank beantragt werden. Anleger von Tagesgeld sollten daher gleich bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos einen Freistellungsauftrag stellen.

Die attraktive Verzinsung

Gerade in Zeiten von Niedrigzinspolitik und Finanzkrise sind Sparer und Anleger ratlos und unentschlossen, wenn es darum geht die richtige Anlageform zu finden. Kurzfristige und gleichsam sichere Anlageformen sind in solchen Zeiten besonders gefragt. Ein Tagesgeldkonto erfüllt genau diese Voraussetzungen und ist daher in Krisenzeiten eine optimale Lösung zur Geldanlage. Die Verzinsung von Tagesgeld hängt, ähnlich wie bei vielen anderen Anlageformen, vom aktuellen Zinsniveau ab. Dennoch bietet ein Tagesgeldkonto eine attraktive Verzinsung, die weitaus höher liegt als etwa beim Sparbuch.

Um das Geld vor einem möglichen Wertverlust zu schützen ist es sinnvoll, bei der Wahl des Tagesgeldkontos darauf zu achten, dass die angebotene Verzinsung über der aktuellen Inflationsrate liegt. Finanzkrisen und Zeiten niedriger Zinsen gibt es immer wieder, doch dauern diese nicht ewig an. Ein Tagesgeldkonto bietet dann die notwendige Flexibilität, denn wenn das dort angelegt Geld nicht benötigt wird, kann der Anleger in Ruhe abwarten und zu jederzeit ein gutes Angebot zur Festgeldanlage wahrnehmen.

Sichere Anlage dank Einlagensicherung

ErbschaftssteuerEin Tagesgeldkonto ist nicht nur eine äußerst flexible Anlageform, es ist auch eine absolut sicher Form der Geldanlage. Bereits seit 2010 sind in den EU-Ländern Kapitalanlagen durch eine gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro abgesichert. Damit wird sichergestellt, dass die Anleger im Falle eine Bankeninsolvenz ihr Geld in vollem Umfang (bis zu einer Summe von 100.000 Euro) zurückerhalten. Alle europäischen Banken zahlen zu diesem Zweck in einen Fonds ein, aus dem im Insolvenzfall die Anleger entschädigt werden.

Auch Tagesgeldbanken unterliegen selbstverständlich der gesetzlichen Einlagensicherung, sodass Tagesgeld nicht nur bei deutschen, sondern bei allen europäischen Banken vollkommen abgesichert ist. Viele Banken beteiligen sich zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung an freiwilligen Einlagenfonds, sodass die Geldanlagen zum Teil weitaus höher abgesichert sind.

Die Sicherheit von Tagesgeldkonten bei hohen Anlagesummen

Die gesetzliche Einlagensicherung garantiert jedem Anleger von Tagesgeld eine absolute Sicherheit seines Vermögens bis zu einer Maximalsumme von 100.000 Euro. Doch wie sicher ist das Tagesgeld, wenn es sich dabei um eine Summe handelt, die höher als 100.000 Euro ist? Damit auch dann die Anlagesumme vollumfänglich abgesichert ist, sollte sie auf gesplittet und bei verschiedenen Tagesgeldbanken angelegt werden, denn die gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro gilt pro Kunde und pro Bank.

Würde das Geld also auf zwei Tagesgeldkonten bei einer Bank aufgeteilt, wären trotzdem nur 100.000 Euro abgesichert. Wird es hingegen auf zwei Konten bei zwei verschiedenen Banken verteilt, gilt für jede Anlagesumme pro Konto und pro Bank die Absicherung von 100.000 Euro.

Tagesgeldkonto und Girokonto im Vergleich

Ein Girokonto ist das meistgenutzte Finanzprodukt, denn heutzutage erfolgen fast alle Zahlungen auf elektronischem Weg. Berufstätige benötigen zwingend ein Girokonto, denn Gehalt und Sozialleistungen werden nur noch über ein Girokonto abgewickelt. Auch die Zahlungen für Miete, Strom, Telefon oder Versicherungen erfolgen per Überweisung oder Lastschrift. Das Girokonto ist ein Gebrauchskonto. Hier gehen Zahlungen ein, Überweisungen oder Lastschriften  werden ausgeführt und Bargeld kann an jedem Geldautomaten abgehoben werden. Häufig beinhaltet das Girokonto einen Überziehungsrahmen – den sogenannte Dispo.

Das alles ist mit einem Tagesgeldkonto nicht möglich. Um ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, wird ein Referenzkonto benötigt. Meist ist dies das Girokonto. Geld kann vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden, oder aber Tagesgeld auf das Girokonto transferiert werden. Das Tagesgeld ist für den Kunden somit jederzeit verfügbar. Überweisungen direkt vom Tagesgeldkonto sind jedoch nicht möglich. Dafür liegt das Anlagegeld jedoch nicht auf dem normalen Girokonto, sodass das Haushalten mit den Finanzen bedeutend einfacher ist. Zudem wird Geld auf dem Girokonto nicht verzinst. Ein Tagesgeldkonto bietet hingegen eine attraktive Verzinsung.

Tagesgeldkonto oder Sparbuch – was ist sinnvoller?

Tagesgeldkonto und Sparbuch sind Sparformen, mit denen das Geld sicher und mit Zinserträgen angelegt werden können. Auch vom Sparbuch kann bei Bedarf jederzeit Geld abgehoben werden. Allerdings beschränkt sich beim Sparbuch der Zugriff auf das angesparte Vermögen auf 2000 Euro pro Monat. Eine höhere Verfügung bedarf einer dreimonatigen Kündigungsfrist.  Bei einem Tagesgeldkonto gibt es keine Höchstgrenze. Stattdessen kann jederzeit eine Verfügung in jeder gewünschten Höhe erfolgen.

Tagesgeldkonto oder Festgeld?

Ein Festgeldkonto ist immer dann eine gute Anlageform, wenn Geld für einen bestimmten Zeitraum mit einer guten Verzinsung angelegt werden soll. Im Vergleich zum Sparbuch oder Tagesgeldkonto sind die Zinsen beim Festgeld weitaus höher. Dafür kann vor Ablauf des Anlagezeitraums nicht über das Vermögen verfügt werden. Ein Festgeldkonto ist daher immer dann eine gute Lösung, wenn sicher ist, dass  das angelegte Geld für den Anlagezeitraum nicht benötigt wird. Soll das anzulegende Geld als finanzielle Rücklage oder Notgroschen jederzeit verfügbar sein, ist ein Tagesgeldkonto die eindeutig bessere Anlageform.

Die Vorteile eines Tagesgeldkontos auf einen Blick

Tagesgeldkonto Prozente Zinsen

Immer noch verwahren viele Bankkunden ein gewisses finanzielles Polster auf ihrem Girokonto oder dem Sparbuch. Ein Tagesgeldkonto ist aus vielerlei Gründen die bessere Alternative, denn es bietet dem Kunden viele Vorteile:

  • ein Tagesgeldkonto kann ab einer Mindesteinlage von 1 Euro eröffnet werden
  • eine Auszahlung des Geldes kann jederzeit erfolgen
  • die Höhe der möglichen Auszahlungssumme ist flexibel, auch die gesamte Anlagesumme kann ausgezahlt werden
  • es gibt keine festen Einzahlungstermine, Tagesgeld kann so wie gewünscht und vorhanden angespart werden oder in einer Einmalsumme eingezahlt werden
  • die Zinsausschüttung kann monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich erfolgen
  • Zinsen werden dem Sparguthaben automatisch zugeführt und mit verzinst
  • die Verzinsung ist höher als beim Sparbuch
  • pro Tagesgeldkonto und pro Bank ist das Geld bis zu einer Summe von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert

Das beste Tagesgeldkonto finden

Tagesgeldkonten werden von zahlreichen Banken angeboten, doch die Kontokonditionen und vor allem die Zinsen unterscheiden sich zum Teil erheblich. Es lohnt sich daher vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos die Angebote im Detail zu vergleichen. Insbesondere sollte dabei auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Zinshöhe
  • Häufigkeit der Zinsausschüttung
  • Zinsgarantie
  • eventuell vorhandene Mindest- oder Maximalanlagebeträge
  • die Möglichkeiten zum Kontozugriff
  • Einlagensicherung

Auf der Suche nach dem besten Tagesgeldkonto sollte ferner darauf geachtet werden, ob es sich um ein ausgesprochenes Neukundenangebot handelt, oder ob das Angebot auch für Bestandskunden gilt. Manche Tagesgeldbanken haben für Neukunden besonders günstige Angebote, die jedoch für Bestandskunden keine Gültigkeit haben.

Angebote von Direktbanken beachten

Im Gegensatz zu Filialbanken unterhalten die Direktbanken keine Filialen vor Ort, sondern agieren ausschließlich per Internet oder Telefon. Dieser Vertriebsweg  bedeutet für die Direktbanken eine enorme Kosteneinsparung, von der auch die Kunden profitieren. Infolgedessen wird das Tagesgeldgeschäft zum größten Teil von den Direktbanken beherrscht. Direktbanken gehören genauso zur Gemeinschaft der Finanzdienstleister wie die Filialbanken und bieten einen ebenso guten Service und eine genauso große Sicherheit wie die Filialbanken. Es lohnt sich daher die Angebote der Direktbanken zu prüfen um möglichst hohe Zinsen für das Tagesgeld zu erhalten.

Lockangebote ausfiltern

Die angebotenen Zinsen für Tagesgeldkonten richten sich immer nach dem Leitzins. Dieser wird von Europäischen Zentralbank festgelegt und variiert je nach der Lage auf dem Finanzmarkt. Fällt der Leitzins, fallen auch die angebotenen Zinsen für Tagesgeldkonten. Entsprechend steigen die Zinsen für das Tagegeld, wenn der Leitzins angehoben wird. Bei der Wahl eines Tagesgeldkontos sollte die Entscheidung jedoch nicht ausschließlich anhand der Zinshöhe gefällt werden.

Oftmals bieten die Banken speziell für Neukunden Angebote mit besonders attraktiven Zinsen an. Die angegebene Zinshöhe gilt jedoch nicht immer für Dauer, sondern gilt nur für das erste halbe Jahr nach der Kontoeröffnung. Um ein wirklich gutes Angebot zu finden, sollten daher neben der Zinshöhe auch die Konditionen beachtet werden.

Dieses Video zeigt einen Werbeclip für ein Tagesgeldkonto der Consorsbank für Neukunden.

 

Ein Tagesgeldkonto wechseln

Auch wer bereits ein Tagesgeldkonto hat, sollte die aktuelle Angebotssituation regelmäßig im Auge behalten. Nur so kann man sicher sein, sein Tagesgeld immer zu den besten Konditionen und mit den höchsten Zinsen angelegt zu haben. Ein Tagesgeldkonto kann jederzeit gewechselt werden, denn es gibt keine Kündigungsfristen zu beachten. Bei der Auflösung eines Tagesgeldkontos fallen auch keine Gebühren an, sodass ein Wechsel völlig kostenlos ist. Das neue Tagesgeldkonto sollte möglichst bereits eröffnet sein, bevor das alte Konto aufgelöst wird. So ist ein nahtloser Wechsel und ein Geldtransfer ohne Zinsverlust möglich, denn beim Tagesgeldkonto gibt es bereits ab dem ersten Tag Zinsen.

Auch ausländische Banken berücksichtigen

Inzwischen bieten auch sehr viele ausländische Banken Tagesgeldkonten an. Bei einem Tagesgeldkontovergleich im Internet sind entsprechend häufig Angebote von Banken aus anderen EU-Ländern zu finden. Nicht selten bieten die ausländischen Banken höhere Zinsen für das Tagegeld an. Das liegt daran, dass auch diese Banken in aller Regel Direktbanken sind und entsprechende Kostenersparnisse durch den Wegfall von Bankfilialen an ihre Kunden in Form von höheren Zinsen weitergeben können. Zum anderen können sich die ausländischen Banken im eigenen Land oftmals nur zu schlechteren Zinssätzen Kapital leihen, sodass das Tagesgeldgeschäft für sie sehr lukrativ ist. Auch bei einer Bank aus einem anderen EU-Land kann bedenkenlos ein Tagesgeldkonto eröffnet werden.

Genau wie bei den deutschen Banken ist das Geld durch die gesetzliche Einlagensicherung bei Insolvenz der Bank abgesichert. Nur wenn Summen von mehr als 100.000 Euro als Tagegeld angelegt werden sollen, sollte darauf geachtet werden, dass die betreffende Bank neben der gesetzlichen Einlagensicherung zusätzliche Maßnahmen zur Absicherung des Kapitals anbietet, oder die Anlagesumme sollte, auf mehrere Tagesgeldbanken verteilt, angelegt werden.

Wir hoffen, diese Informationen helfen Ihnen weiter und ermöglichen es Ihnen, das für Sie beste Tagesgeldkonto zu finden. 

Tagesgeldkonto wurde geschrieben von Geldlupe.de am 24. Februar 2015 und hat eine Bewertung von 5.0 von 5