Umfrage: Attraktivität von Tagesgeldkonten

Bei einer Umfrage des Investmentbarometers  2014/2015 des GfK Vereins halten 19% der Deutschen das Tagesgeldkonto für eine attraktive Geldanlage. 2011 waren es noch jeder dritte Deutsche. Der Hauptgrund hierfür ist sicherlich in den sinkenden Tagesgeld Zinsen der letzten Jahre zu sehen. Während es vor einigen Jahren beim Tagesgeldkonto noch 4% Zinsen gab, sind es heutzutage nur noch knapp über 1%. Das bedeutet aber nicht, dass das Tagesgeldkonto per se eine unattraktive Anlageform ist.

Tagesgeldkonto Attraktivität
Eigene Darstellung:. Datenquelle: GfK Verein Investmentbarometer

 

Schaut man sich die Umfrage genauer an, stellt man fest, dass – mit Ausnahme von Gold – nur Anlagen mit einem längeren Anlagehorizont vor dem Tagesgeldkonto liegen. Eigenheim, Bausparvertrag und betriebliche Altersvorsorge sind zwar beliebter als das Tagesgeldkonto, dienen aber auch einem ganz anderen Anlagezweck: Der Altersvorsorge. Es wird sicherlich keinen Investmentberater geben, der das Tagesgeldkonto für eine Altersvorsorge empfehlen würde. Tagesgeldkonten sind vor allem für kurzfristige Anlagen gedacht. Geld, das man zur Zeit nicht investiert kann oder möchte, wird zwischengeparkt. Der typische Anlagehorizont liegt zwischen einem Tag und bis zu drei Jahren. Dementsprechend sicher ist auch das Tagesgeld. Bei der Frage, ob das Tagesgeld die richtige Anlage für Ihr Geld ist, spielt deshalb neben der individuellen Riskofreudgkeit auch der geplante Anlagehorizont eine Rolle. Sobald diese Frage geklärt ist, und das Tagesgeldkonto die Anlageform ihrer Wahl ist, geht es darum das beste Tagesgeldkonto zu finden. Und hierfür möchten wir Ihnen mit unserem Tagesgeldkonto Vergleich beratend zr Seite stehen.

Interessant bei der Umfrage ist auch, dass ein Großteil der Geldanlagen an Attraktivität verloren haben. Bis auf Aktien und Investmentfonds haben laut dieser Umfrage alle anderen Anlageformen an Attraktivität verloren. Während Aktien 2011 von nur 8% der Befragten als attraktive Geldanlage genannt wurden, waren es 2014 bereits 17%. Investmentfonds stiegen von 14% auf 17%. Man kann also einen deutlichen Anstieg bei diesen risikoreicheren Anlagen erkennen. Das heißt aber nicht, dass die Deutschen nur noch in risikoreiche Anlagen investieren. Mit Eigenheim, Betriebliche Altersvorsorge und dem Bausparvertrag sind nach wie vor eher konservative Anlageformen am beliebtesten.

Auch der Spiegel berichtet hierüber.

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